BCAAs – kleine Proteinbausteine von großem Wert

BCAA (Branched Chain Amino Acids): Vor allem in magerem Fleisch und anderen eiweißhaltigen Nahrungsmitteln sind die BCAAs sehr zahlreich enthalten. Darin ist auch begründet, warum in den frühen Zeiten des Bodybuildings und Kraftsports Unmengen von magerem Fleisch und Eiern verzehrt wurden. Die Sportler merkten, dass diese BCAA- haltigen Lebensmittel dazu beitrugen, härter trainieren und sich von harten Trainingseinheiten besser erholen zu können. Außerdem sprach sich schnell herum, dass proteinreiche Lebensmittel, die eine hohe Menge an BCAAs enthalten, für den Muskelaufbau hervorragend geeignet sind.

Proteinreiche Lebensmittel wurden in großen Mengen gegessen, um mit Hilfe der BCAAs für optimale Muskeldurchblutung, mehr Kraft-Ausdauer, härteren Trainingsbiss, eine forcierte Fettverbrennung und bessere Konzentration zu sorgen. Heutzutage ist es allerdings sehr schwer, so große Mengen proteinreicher Lebensmittel zu essen, um an die „begehrten“ BCAAs heranzukommen. Zum einen ist es fraglich, ob der hohe Fleischkonsum gesundheitlich unbedenklich ist und es ist mittlerweile auch problematisch, die für die Zubereitung notwendige Zeit aufzubringen.

Aus oben genannten Gründen haben sich schon vor einigen Jahrzehnten Profisportler aus Kraftsport / Bodybuilding und Ausdauersport mit synthetisch hergestellten BCAAs versorgt. Die gibt es als Pulver, Kapseln und tablettiert. Aber auch liquid-BCAAs gibt es mittlerweile als Nahrungsergänzung zu kaufen. Beim Kauf von BCAAs sollte man darauf achten, dass diese wirklich in freier Form vorliegen, denn die im Eiweiss enthaltenen BCAAs liegen peptidgebunden vor und müssen vom Körper erst noch durch Stoffwechselvorgänge „gelöst“ werden.

Der optimale Moment für die Einnahme von BCAAs ist ca. 30 Minuten vor dem Training. Somit kann man sicher sein, dass die BCAAs im Workout oder Wettkampf voll einsatzbereit in aktiver Form im Körper vorliegen. So manche Produzenten empfehlen auch die Einnahme von BCAAs direkt nach dem Training. Beide Einnahmevarianten kann man im Laufe der Zeit testen und so herausfinden, mit welcher Version man die BCAAs besser “fühlt”.

BCAA Produkte: www.ultra-tec.de/BCAA/

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  • BCCA und Glutmain?

    Hi UT-Team,

    ich habe neulich gelesen, dass man einzelne Aminosäuren nicht nehmen sollte, weil der synergetische Effekt fehlt. Also das einzelne Aminos nicht viel bringen. Der Körper würde immer das komplette Profil benötigen, um die Aminos ordentlich zu verwerten. Könnt ihr das zu etwas sagen?

    MB

  • Wirkungen reiner Amiosäuren

    Hi Muskelbolz,

    meiner Meinung nach stimmt das nur bedingt. Es gibt Aminosäuren, die in Synergie bevorzugt verzehrt werden. Z.B. BCAA in einem gewissen Verhältnis. Glutamin Pulver kann z.B. alleine verzehrt werden. Im Gegensatz zu Lysin oder Tryptophan, die relativ langsam abgebaut werden. Aber auch hier müssen verschiedene Bedingungen herrschen. Ich möchte zu dem Thema Klaus Arndt vom Novagenics Verlag zitieren:

    Zitat aus: Leistungssteigerung durch Aminosäuren, Klaus Arndt, 8. Aufflage Novagenics Verlag 1999, Seite 65, 66.

    Wirkungen reiner Amiosäuren
    Ungleichgewichte bei der Aminosäurenzufuhr

    Die Zufuhr einzelner Aminosäuren in hoher Dosierung kann das natürliche Gleichgewicht zwischen den Aminosäuren im Blut und in den Zellen stören: es entsteht eine Aminosäurenimbalance. Dazu kommt es, wenn der Organismus, vor allem die Leber, nicht mehr in der Lage ist, eine einseitige Aminosäurezufuhr durch Umbau in andere Aminosäuren oder durch „Vernichtung“ überschüssiger Aminosäuren (über den Umbau in Glucose oder Oxidation) auszugleichen. Solche Zustände treten am ehesten bei einigen essentiellen Aminosäuren auf, die im Körper nur relativ langsam abegabut werden können: z.B. Lysin, Methionin und Tryptophan. Die Folgen sind in der Regel eine Verschlechterung der Proteinsynthese und in extremen Fällen eine Veränderung des Aminosäurenstoffwechsels im Gehirn (was sich in Müdigkeit oder Kopfschmerzen äußert.)

    Bei der verzeigtkettigen Aminosäure (Leucin, Isoleucin und Valin) liegt eine besondere Situation vor: Solange man die drei Aminosäuren gemeinsam in einem sinnvollen Verhältnis (ca. 1-2:1:1) zuführt, können selbst bei extremen Mengen keine Nebenwirkungen beobachtet werden. Die alleinige Zufuhr von nur einer oder zwei dieser Aminosäuren stört dagegen das empfindliche Gleichgewicht des gemeinsamen Stoffwechsels dieser Eiweißbausteine und bewirkt einen drastischen Konzentrationsabfall bei der nicht zugeführten Aminosäuren.

    Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Novagenics Verlag: http://www.novagenics.com

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